Am einfachsten ist es, in Zukunft auf den Internet Explorer von Microsoft zu verzichten. Dies hat zwei Gründe: Erstens wird der Internet Explorer von den weitaus meisten Anwendern benutzt, da er bei jedem einigermaßen aktuellen Betriebssystem von Microsoft automatisch mitinstalliert wird. Das wiederum hat zur Folge, dass gegen diesen Browser auch die meisten Angriffe unternommen werden. Zum Zweiten nehmen die Programmierer alternativer Web- Browser das Thema Sicherheit sehr ernst und haben ihre Browser wesentlich sicherer programmiert. Wie in den Hintergrundinformationen bereits beschrieben, ist es dort ohne aktive 'Unterstützung' des Anwenders nicht möglich, unerwünschte Programmerweiterungen zu installieren.
Sicherere Alternativen zum Internet Explorer sind beispielsweise:
Falsche, bzw. zu schwache Sicherheitseinstellungen in den Internetoptionen sind der Hauptgrund für die Ausführung dieser Schadprogramme. Hijacking ist zwar auch bei anderen Browsern wie z. B. Mozilla grundsätzlich möglich, es bedarf aber -im Gegensatz zum Internet Explorer- der aktiven "Unterstützung" durch den Surfer. Hier ist das gewollte Herunterladen und Installieren einer schädlichen Browsererweiterung (auch als PlugIn bekannt) erforderlich. Eine verborgene Installation aufgrund zu schwacher Sicherheitseinstellungen ist hier nicht möglich.
Wenn ein Browserwechsel nicht möglich oder nicht gewünscht wird:
Viele Anwender scheuen sich nach wie vor, den Browser zu wechseln, oder sind beispielsweise aus beruflichen Gründen gezwungen, weiterhin den Internet Explorer zu verwenden. In solchen Fällen sollten zumindest die aktuellste Version (zur Zeit MSIE 6 inklusive Service Pack 1) verwendet und die Sicherheitseinstellungen überprüft und ggf. verstärkt werden. Hierzu stellt www.heise.de einen umfangreichen online Browser-Check
(http://www.heise.de/security/dienste/ browsercheck/) zur Verfügung. Zusätzlich sollte die Microsoft Java VirtualMachine gegen Java von Sun
(http://www.java.com/en/index.jsp) ausgetauscht werden.
Das kostenlose englischsprachige Tool BHODemon (http://www.pcworld.com/downloads/file_description/0,fid,23611,00.asp) kann den Internet Explorer vor unerwünschten Browser Helper Objects (BHO) schützen.
Einen Schutz gegen Veränderungen im laufenden Betrieb bietet das Tool Browser Hijack Blaster 1.0
(http://www.majorgeeks.com/download.php?det=3786). Das kostenlose englischsprachige Tool läuft im Hintergrund und meldet sich, wenn der Versuch unternommen wird, die IE Homepage, die IE Default Page, die IE Such Seite Page zu verändern, bzw. ein neues BHO zu installieren.
Das kostenlose englischsprachige Tool SpywareBlaster wurde -wie der Name schon sagt- in erster Linie zur Entfernung von Spy- und Adware entwickelt, kann mittlerweile aber auch die ungewollte Installation von vielen Browser-Hijackern verhindern, da es automatisch (ohne Benachrichtigung oder Nachfrage) die in der Datenbank aufgelisteten ActiveX-Elemente, Cookies und Webseiten blockt, sofern '*Enable all Protection*' ausgewählt wurde. Sollte das Blocken einzelner Seiten nicht gewünscht sein, braucht nur der Haken am Anfang der jeweiligen Zeile entfernt werden.
(http://www.javacoolsoftware.com/spywareblaster.html)